Feste Zahnspangen

Mit dem H4 Bracket-System können die meisten Fälle ohne Extraktionen behandelt werden. Ein weiterer, entscheidender Vorteil ist eine drastische Verkürzung Ihrer Behandlungszeit. Das bedeutet weniger Termine und ein schönes Lächeln... schneller.

Sind bereits alle bleibenden Zähne durchgebrochen, ist in der Regel das Hauptwachstum der Kiefer abgeschlossen. Wachstumskorrekturen sind zu diesem Zeitpunkt eingeschränkt. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Korrektur von Zahnfehlstellungen. Alle Formen der körperlichen Zahnbewegungen z. B. Kippungen, Rotationen und parallele Zahnverschiebungen werden mit der sogenannten „festen Spange“ durchgeführt. Dabei werden die Brackets mit einem Spezialkleber fest auf den Zähnen fixiert und mit einem Draht verbunden.Weitgehend unabhängig von der Mitarbeit des Patienten erfolgen gleichmäßige, biologische Zahnbewegungen. Die Rückstellkraft der Spezialbögen wird über das Bracket auf den Zahn übertragen und führt zu Umbauvorgängen im Knochen, die die Bewegung der Zähne möglich machen.

Eine mitunter vorübergehend auftretende Zahnlockerung ist dabei normal, da die Zahnbewegungen schnell vor sich gehen und die Zähne sich erst wieder langsam an der korrekten Stelle festigen müssen. Deshalb ist es auch ausgesprochen wichtig, dass im Anschluss an die Bracketttherapie eine herausnehmbare oder festsitzende Haltespange während der Schlafenszeit getragen wird. Diese ”Retentionsgeräte“ geben den Zähnen die Möglichkeit, sich in der perfekten Stellung im Knochen zu festigen, damit die Zahnkorrektur auch dauerhaft stabil bleibt und ein Leben lang Freude bereitet.

Frühbehandlung

Behandlung im Milchzahngebiss

Schon im Alter von 4 – 5 Jahren empfiehlt es sich, die Gebissentwicklung beim Kieferorthopäden kontrollieren zu lassen.

Frühzeitig erkannte Fehlstellungen lassen sich oft schon mit spielerischen (myofunktionellen) Muskelübungen oder einfachen Maßnahmen wie einer Mundvorhofplatte oder anderen Funktionsgeräte behandeln.So können wir frühzeitig bei Fehlentwicklungen eingreifen und durch rechtzeitiges Weichenstellen eine spätere Behandlung vermeiden, oder in einem sehr viel geringeren Umfang notwendig werden lassen.

 

Behandlung im Wechselgebiss

Im Wechselgebiss arbeitet man meist mit sog. „losen Spangen“, herausnehmbaren  Geräten aus buntem Kunststoff und Spezialdrähten. Durch rechtzeitiges Entwickeln der Kiefer können Fehlstellungen in ihrer Entwicklung verhindert oder reduziert werden. Mit der Hilfe der Funktionskieferorthopädie erreichen wir bei den Kindern und Jugendlichen eine Harmonisierung des Gesichtsschädelwachstums oder können ungünstigem Wachstum weitestgehend entgegenwirken.

Die biologische Harmonisierung der Kiefer in Verbindung mit der optimalen Einstellung der Verzahnung erhöht die Stabilität des Gebiss-Systems auf lange Sicht.