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Kieferorthopädie ohne Abdrücke – mit dem 3D-Scan

Viele Menschen empfinden den Gang zum Kieferorthopäden als unangenehm. Der Hauptgrund dafür ist oft die Notwendigkeit der Abdrucknahme von Ober- und Unterkiefer mit einer gummiähnlichen Masse (Aliginat). Doch dank moderner Technik geht das heute wesentlich angenehmer! In unserer Fachpraxis für Kieferorthopädie Dr. Schneider & Collegen in Mannheim wird alternativ auch die Durchführung eines 3D-Scans angeboten. Hierbei wird ein dreidimensionales virtuelles Modell durch einen berührungslosen Scanner erzeugt. Wie das genau funktioniert, erklären wir hier.

Wie funktionieren die herkömmlichen Abdrücke?
Um eine Zahnspange oder eine Zahnschiene herstellen zu können, werden Abdrücke des Gebisses benötigt. Dafür wird ein sogenannter Abdrucklöffel der mit Abdruckmasse gefüllt ist jeweils im Ober- und Unterkiefer benutzt. Der Löffel mit der Abdruckmasse muss dann einige Minuten im Mund verbleiben. Unter Umständen kann es dabei zu einem Würgereflex kommen, weshalb die herkömmliche Abdrucknahme als eher unangenehm empfunden wurde. Mit Hilfe dieses Abdrucks wird dann im Labor ein Gipsmodell gefertigt. Dies dient dann zur Herstellung von Zahnspangen und -schienen.

Wie läuft der 3D-Scan ab?
Dank moderner Technik gehört diese Art der Abdrucknahme der Vergangenheit an. Der 3D-Scan funktioniert zeitsparend und ist für die Patienten im Grunde nicht spürbar. Hierbei wird eine kleine Kamera in den Mundraum eingeführt, die mit Lasern und fotografischen Sensoren Bilder des Gebisses und des Kiefers macht. Diese werden direkt auf einen Bildschirm am Behandlungsstuhl übertragen. Es entsteht ein detaillierter "virtueller Abdruck", der dann im Labor für die Herstellung von Zahnspangen- und schienen herangezogen wird.

Was sind die Vorteile des 3D-Scans?
Dass die Abdrücke per 3D-Scan wesentlich angenehmer für Patienten sind, versteht sich von selbst. Daneben sparen sie viel Zeit ein, da sie direkt im Labor verwendet werden können. Fehler, die bei der Abdrucknahme entstehen, fallen beim 3D-Scan außerdem direkt am Behandlungsstuhl auf und können sofort korrigiert werden.

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Erstellt am:
09.11.2022